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SPIRITUOSEN - Absinthium 1792 - Geschenkset
Artikel Nr. Gas-Absint-Ge[R]
Die Geschichte de Absinth
ABSINTHIUM 1792
Paul Gauguin (1848-1903), franz. Impressionist; bekennender Absinth - Trinker, neben vielen weiteren...
Die Geschichte des Absinths beginnt im Jahre 1769, als in einer im schweizerischen Neuchâtel erschienen Zeitungsannonce für das Elixier "Bon Extrait d’Absinthe" geworben wurde. Dahinter verbarg sich eine Kreation der beiden Schwestern Henriod, die aus Alkohol, Wermut, Anis, Zitronenmelisse und weiteren Kräutern ein belebendes Allheilmittel gebraut hatten. Dr. Ordinaire, ein französischer Revolutionsflüchtling, übernahm die Rezeptur 1792 und verbreitete das Mittel.
Kurz vor der Jahrhundertwende kaufte Henri Dubied den Henriod-Schwestern das Geheimrezept ab und errichtete wenig später mit seinem Schwiegersohn Henri-Louis Pernod die erste Absinthdestillerie. Pernod begann 1805 mit seiner eigenen Produktion im französischen Pontarlier. Während der nächsten 40 Jahre fand Absinth in Frankreich allerdings kein überragendes Interesse, so dass die Fabrik in dieser Zeit gerade einmal 400 Liter am Tag verliessen.
Zum grossen Durchbruch verhalf dem Absinth schliesslich der Krieg, welchen Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts in Algerien führte. Ob nur zur Bekämpfung von Mikroben oder gar zur Steigerung der Kampfmoral, die Truppen erhielten Absinthrationen, und als sie dann nach Frankreich zurückkehrten, machten sie Absinth dort schnell populär. Pernod konnte die Produktion auf 20'000 Liter am Tag steigern und dann bis Ende des Jahrhunderts noch einmal verfünffachen. In Pontarlier gab es zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 20 Destillerien, und Absinth hatte mit amerikanischen Metropolen wie New York, Chicago, San Francisco und New Orleans, mit Buenos Aires, Madagaskar, Indochina und Tahiti fast alle Teile der Welt erreicht. Unübertroffen jedoch blieb der Erfolg des Absinths in Frankreich. Dort stiegen im späten 19. Jahrhundert die Weinpreise und der Preis für Absinth fiel; es wurde so populär wie nirgends sonst auf der Welt. Für Alkoholisches waren die Franzosen ohnehin offen, und nun trank man zu jeder Tageszeit Absinth. Am Nachmittag, während die Engländer an ihren Teetassen nippten, füllten sich die Cafés, in den Gläsern schimmerte es grünlich, la fée verte zauberte einen Glanz auf die Augen und weckte den Esprit. Diese dem Absinth geweihte Stunde hiess schon bald l’heure verte.
Den grössten Zuspruch fand Absinth seit jeher bei Künstlern, Intellektuellen und Bohemiens. Diese tranken ihn nicht nur bei jeder Gelegenheit, sondern experimentierten mit seiner Wirkung, liessen sich vom Rausch inspirieren, gaben sich der Wahrnehmungsveränderung hin. Zu den namhaftesten Absintheuren zählten Baudelaire, Manet, Verlaine, Rimbaud, Oscar Wilde, Degas, Toulouse-Lautrec, van Gogh, Gauguin und Picasso. Von der Beliebtheit, deren sich Absinth in diesen Kreise erfreute, zeugen zahlreiche Anekdoten und Legenden sowie die vielen Gemälde und Gedichte, die den Absinth zum Sujet haben.
Bereits um das Jahr 1850 wurden erste Sorgen über die Folgen chronischen Absinth-Konsums laut. Dieser führe angeblich zum Absinthismus mit seinen Symptomen Sucht, Übererregbarkeit und Halluzinationen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Absinth in fast allen europäischen Ländern verboten, da er Absinthepilepsie und verstärkten Hang zu Selbstmord und Wahnsinn verursache.
Die Initialisierung des Absinthsverbots unterlag dabei keiner fundierten Begründung sondern stellten ein Politikum dar. Die Alkoholgegner wurden dabei aktiv von der Weinindustrie unterstützt. Denn dieser war Absinth schon lange ein Dorn im Auge, insbesondere als Anfang des 20. Jhd. infolge Missernten die Weinpreise stiegen und die Absinthpreise hingegen sanken und so noch mehr Wein durch Absinth ersetzt wurde. Die Diskussion wurde indes von den Absinthgegnern neben den oben erwähnten Argumenten insbesondere mit dem Verweis auf die sogenannte Absinthblindheit geführt. Doch auch damals war eigentlich schon klar, dass nur die Verwendung von minderwertigem Alkohol zur Herstellung von Absinth zu den schrecklichen Sehstörungen führt.
Letztlich wurde ein grausamer Mord in Lausanne, den Jean Lanfray, ein notorischer Trinker, an seiner Familie verübte zum Aufhänger genommen. Obwohl bekannt war, dass der "Absinthmörder" täglich bis zu 5 Liter Wein konsumierte und in der Tatnacht zum krönenden Abschluss lediglich 2 Gläser Absinth getrunken hatte, wurde damit eine Volksbewegung gegen Absinth losgetreten. Absinth wurde den Rauschmitteln gleichgestellt und die Schweizer Stimmbürger hiessen 1908 eine Initiative zum Verbot der grünen Fee gut, so dass das Absinth-Verbot 1910 sogar in die Verfassung aufgenommen wurde. Dem Absinthverbot folgten unter anderem 1914 Frankreich und 1923 Deutschland.
Ungeachtet dessen lebte die grüne Fee weiter. Im Val-de- Travers werden bis heute jährlich ca. 15'000 Liter Absinth schwarz gebrannt. Zwischenfälle gab es keine. Wenn auch Herstellung, Transport und Verkauf bestraft werden, besitzt dort fast jeder Haushalt die grüne Fee. In einigen Ländern, z.B. Spanien, Portugal und Tschechien gelang es dem Absinth zu überleben. Pernod veränderte die Rezeptur und das Produkt wurde weiter als Anisgetränk - ohne Wermut - verkauft. Bekannte Nachfolgeprodukte daraus sind: Pastis, Anisette, Herbe de Sante und Sambuca.
Der Schweizerische Verfassungsartikel wurde erst am 1. Januar 2000 aufgehoben und durch einen entsprechenden Eintrag im Lebensmittelgesetz ersetzt. Die Legalisierung des Absinth erfolgte am 2. März 2005.
Lieferfrist: 2-4 Wochen ----------------------------------
Info:
Absinthium 1792 - Geschenkset
Absinthium 1792 - 70% vol.
Das Geschenkset besteht aus:
- 0.2 Liter Flasche - 70 vol.%
- 1 Messbecher
- 1 Absinth Löffel
- 2 Absinthiumgläser
- 1 Würfelzucker
- 1 Streicholz-Schachtel
Bitter Spirituose hergestellt durch
Mazeration von Kräutern mit Anis Aroma.
Enthält 28 mg/l Thujon.
Die Geschichte des Absinth findet
Ihr unter DETAILS.
Inhalt: 0,2 Liter
----Verkauf nur an Personen über 18 Jahre!----
Preis: CHF 54.90 (Euro
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